Dieses Verfahren für die Legionellenprophylaxe in der Warmwasserverteilung auf chemischer Basis entspricht den Forderungen des DVGW und auch der Trinkwasserverordnung. Bauliche Eingriffe sind hierbei in der Regel nicht erforderlich. Einzige Voraussetzung ist die Sicherstellung des permanenten Betriebs der Zirkulationspumpen. Durch das haustechnische Personal sind lediglich einfache Messungen und das Führen eines Protokolls erforderlich.
Auch die Kaltwasserseite kann notfalls in einem separaten Verfahren gereinigt werden. Dies würde jedoch auf jeden Fall eine genauere Betrachtung der Systeme vor Ort erforderlich machen.
Als Dauerlösung ist eine chemische Desinfektion ungeeignet, auch wenn diese der Trinkwasserverordnung entspricht! Durch chemische Produkte werden nicht nur metallische Rohrleitungen belastet, sondern auch der menschliche Organismus.
In Verbindung mit einem Wasserzähler ist der Einbau in die zentrale Kaltwasserzufuhr möglich. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass es chemisch-physikalisch nicht möglich ist, nach dem Warmwasserspeicher und auf der Kaltwasserseite eine gleichmäßig ausreichende Desinfektionskapazität zur Verfügung zu stellen. Bei dieser Technik ist eine permanente Protokollierung der chemischen Werte erforderlich.